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Die Münze von Kremnitz 1328 – 1978 ( 2. Teil ) - mince-medaily.com

Die Münze von Kremnitz 1328 – 1978 ( 2. Teil )

Nach 1400 wurde wegen Sinken des Ertrags in der Produktion von Edelmetallen in der Mittelslowakei un wegen Anwachsens der Produktionskosten im Bergbau in der Munze von Kremnica die Produktion von goldenen Münzen eingeschränkt. Dukaten wurden, wenn auch in gleicher Qualität, in einer wesentlich niedrigeren Anzahl hergestellt. Der gewinn des Königs, der aus dem Unterschied zwischen dem Aufkaufpreis und dem Verkaufpreis hervorging, sank wegen des Anwachesens der Produktionkosten erheblich.
Deshalb war das Abtreten von dem Einkommen aus der Kammer von Kremnica, was König Sigmund 1424 zu Gunsten seiner Gemahlin tat, für den König kein allzu großes Opfer.

Žigmund Luxemburský

Žigmund Luxemburský

Damit begann in der Entwicklung der Münze von Kremnica eine neue Epoche, deren Charakterzug eine Stagnation war. Davon wurde jedoch nur der Produktionsumfang und das Einkommen, aber nicht die Qualität der Münzen betroffen. Seitens der Qualität bewahren sich die Produkte von Kremnica, natürlich im Rahmen der gültigen Währungsvorschriften, standig ihr gutes Niveau.
Im 15. Jahrhundert erhielt die Stadt Kremnica das Recht auf die Kontrolle der Qualität von goldenen Münzen und wahrscheinlich auch silbernen Münzen, was sich in der Zukunft als wichtiges Argument in den Streitfragen, die die Auflösung der Münze von Kremnica und die Übertragung der Münzprägung auf andere Städte, vor allem nach Banská Štiavnica, betraf, erwies. Ohne Genehmigung seitens der Stadt Kremnica hatte die Goldmünze keinen Charakter eines gesetzmässigen Zahlungsmittel.

Banská Štiavnica

Banská Štiavnica

Bis 1548 erhielten aus der Kammer von Kremnica die ungarischen Königennen die Einkunfte. In diesem Jahr ubertrug die Königin Maria, Witwe Ludwigs II., ihre Rechte an ihren Bruder Ferdinand I. Mit diesem Jahr trat die Munze von Kremnica eine neue Etappe in ihrer Geschichte an.

Der Sitz der Kammer wurde nach Banská Štiavnica übertragen, was objektiv begründet war, denn im Bereich dieser Stadt wurde schon lange Zeit in mittelslowakischen Verhaltnissen am meisten Edelmetalle gewonnen. Der Kammergraf mit dem Sitz in Banská Štiavnica unterlag nebst der Verordnung des Königs ernannten Kommissaren und der niederösterreichischen Kammer. Später wurde die Hofkammer in Wien zum übergeordneten Organ das Kammergrafen. So gelangte die Münze in Abhängigkeit von Wiener Ämtern, die bis 1867 ihre Tätigkeit bestimmten.

Die Fortsetzung folgt…

 
Die Datenquelle:

Kremnická mincovňa 1328 – 1978, PhDr. ŠTEFAN KAŽIMÍR, CSc. a PhDr. JOZEF HLINKA, CSc., Osveta, n. p. Martin pre Štátnu mincovňu, 1. Vydanie, 408 strán + 16 farebná príloha

Übersetzt von Silvia Lacúchová

https://sk.wikipedia.org/wiki/%C5%BDigmund_(Sv%C3%A4t%C3%A1_r%C3%ADmska_r%C3%AD%C5%A1a)

http://www.banskastiavnica.org/index.html


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